Wie man rausfindet was der Wagen noch wert ist

Will man seinen Gebrauchtwagen verkaufen steht man vor der Frage, was verlange ich für ihn bzw. was bekomme ich noch für ihn. Oftmals liegen die Vorstellungen von dem, was man glaubt was der Wagen noch wert ist, und dem tatsächlichen Wert weit auseinander. Einen ungefähren Wert können Listen geben, die zigtausende Pkw, sortiert nach Typen, Ausstattungsmerkmalen und Baujahr führen, und den Restwert entsprechend wiedergeben.

Solche Listen gibt es viele und im Zeitalter vom Internet, werden es auch laufend mehr. Allerdings sollen hier die beiden prominentesten Vertreter erwähnt werden:

Zum einen ist das die sog. Schwacke-Liste, oder nur kurz Schwacke. Sie ist inzwischen das bekannteste Instrument zur Ermittlung des Wertes eines Fahrzeugs im Gebrauchtwagenbereich. Gegründet wurde der dazu gehörige Verlag im Jahre 1957 und ist bis heute der führende Ratgeber für Preise von Gebrauchtwagen. Die Schwacke-Liste gibt den ungefähren Restwert von gebrauchten Kraftfahrzeugen anhand des Fahrzeugtyps, des Baujahres, der Ausstattung und des Kilometerstandes auf dem deutschen Markt an. Unberücksichtigt für die Wertermittlung des Gebrauchtwagens bleiben Unfälle und daraus resultierende Reparaturen und Sonderausstattungen, die nicht serienmäßig ab Werk bestellt werden können aber natürlich den Wert des Autos steigern.

Die zweite bekannte Möglichkeit zur Ermittlung des Restwertes ist die DAT. Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein, europaweit tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft und wurde am 28. Februar 1931 vom Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gegründet. Alle drei sind heute noch Gesellschafter der GmbH. Auch bei der DAT erfolgt die Wertermittlung durch Fahrzeugtyp, Baujahr, Ausstattung und Kilometerstand. Sonstige Dinge bleiben auch hier unberücksichtigt.